Den passenden Online Broker zu finden ist nicht immer einfach

Mit Wertpapieren Geld zu verdienen wird von vielen Menschen als eine einfache Möglichkeit angesehen schnell viel Geld zu machen. Allerdings ist das Anlegen in Wertpapieren nicht so einfach wie gedacht, denn man braucht gute Kenntnisse über die Börse und die Möglichkeiten, die sie bietet. Heutzutage ist das Anlegen über das Internet sehr beliebt. Es geht schneller als auf traditionellen Wege und bietet daher die Chance Wertpapiere schneller zu kaufen und auch schneller wieder abzustoßen. Das ist der so genannte Intrdayhandel. Um erfolgreich zu Spekulieren braucht man neben einem gewissen Know-How auch einen guten Online Broker. Er ist der Mittelsmann zwischen den Anlegern und der Börse und über ihn werden alle Geschäfte abgewickelt. Doch wie findet man einen guten Broker?

Es gibt verschiedene Typen von Anlegern, daher benötigt man auch einen individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmten Broker. Dabei gilt, dass je aktiver man ist und je öfter Transaktionen durchgeführt werden, desto wichtiger ist die Wahl des richtigen Brokers. Den günstigsten Broker kann man Übrigens ganz einfach mit einem Broker vergleich ermitteln. Um den auf die eigenen Bedürfnisse perfekt abgestimmten Mittelsmann zu finden, spielen aber weitere Fragestellungen eine wichtige Rolle.

Wie hoch ist der benötigte Beratungsaufwand?

Neulinge und Unentschlossene, die sich in den Online Handel stürzen wollen, brauchen in den meisten Fällen eine gute Beratung. Diese Beratung kann von der Hausbank angeboten werden. Wer auf eine gute Beratung angewiesen ist, der ist mit einem Konto oder einem Depot bei der Hausbank bestens beraten. Hier kann man die Ansprechpartner von Angesicht zu Angesicht treffen. Aber auch einige Direktbanken bieten Beratung an, allerdings ist diese in den meisten Fällen nur telefonisch möglich. Menschen die viel Wert auf eine persönliche Beratung legen, sind daher bei der eigenen Hausbank besser aufgehoben. Außerdem sollte man bei einer telefonischen Beratung auch auf die Kosten achten, denn ist eine Beratung nur über eine teure 0190 Nummer möglich, sind die Kostenersparnisse im Vergleich zur Hausbank schnell aufgebraucht.

Man sollte dabei immer im Hinterkopf behalten, dass eine Beratung mit Kosten verbunden ist. Durch den höheren Zeitaufwand, der für die Bank entsteht, muss der Kunde auch mit höheren Transaktionskosten, Depotkosten oder Kontoführungsgebühren rechnen. Wer schon Erfahrung im Spekulieren hat, der braucht in den meisten Fällen keine Beratung mehr. Daher ist es für diese Menschen ratsamen einen externen Anlageberater zu wählen anstelle der Hausbank. So genannte Discountbroker sind im Vergleich dazu sehr viel günstiger.

Welche Märkte werden gewählt?

Auch die Entscheidung über den Markt, indem man spekulieren möchte, ist sehr wichtig bei der Wahl des geeigneten Brokers. Konzentriert man sich hierbei vor allen Dingen auf den deutschen Markt sind Banken oder Broker aus Deutschland empfehlenswert. Will man sich hingegen eher auf einen anderen Markt konzentrieren, zum Beispiel den US-Markt, dann sollte man einen örtlichen Broker wählen. Voraussetzung dafür ist natürlich ein fließendes Englisch in Wort und Schrift.

Mit welcher Häufigkeit soll gehandelt werden?

Wichtig für Anleger, die Aktien häufig umschichten oder abstoßen, ist ein Broker Vergleich. Die Transaktionsgebühren sind von Broker zu Broker sehr unterschiedlich. Daher sollte man einen Vergleich im Internet machen. Hierzu findet man viele verschiedene Webseiten, die einen Vergleich verschiedenen Online Broker durchgeführt haben. Ebenfalls in Betracht gezogen werden sollte nicht nur die Häufigkeit der Transaktionen, sondern auch das Transaktionsvolumen. Die Gebührenmodelle der verschiedenen Broker sind dabei auf unterschiedliche Häufigkeiten und Volumina ausgelegt. Häufig bieten Broker auch einen Gebührenrechner online an, mit dem der Anleger die Gebühren im Vergleich zur Konkurrenz berechnen kann und sich so für den passenden Mittelsmann entscheiden kann. Wer hingegen seine Wertpapiere nur sehr selten umschichtet, der braucht diesem Punkt nicht so viel Aufmerksamkeit zu schenken.

Es ist ebenfalls wichtig zu wissen, welche Ordermöglichkeiten für einen selbst in Betracht kommen und am häufigsten genutzt werden. Für aktive Händler ist die Ordermöglichkeit über das Internet unverzichtbar, der er häufig auch nach Börsenschluss noch aktiv ist. Andere Ordermöglichkeiten sind per Fax oder Telefon. Allerdings sollte ein guter Broker auch diese Möglichkeit anbieten, denn es können immer wieder Probleme mit Computer oder Internet auftreten, die ein anderes Kommunikationsmittel nötig machen.

Welcher Wert wird auf den Service gelegt?

Viele Anleger legen im ersten Moment viel Wert auf geringe Transaktionskosten, doch das kann auf Kosten des Services gehen. In den meisten Fällen laufen Transaktionen reibungslos über das Internet ab, jedoch kann es immer Probleme mit der Technik geben, zum Beispiel kann der Server abstürzen oder die Internetverbindung wird unterbrochen. In diesen Situationen muss man seine Transaktionen auch über andere Ordermöglichkeiten abwickeln können. Doch in dieser Situation zeigt sich auch, wie gut der Service des gewählten Brokers ist. Wie lange bleibt man in der Warteschleife? Zu welchen Uhrzeiten ist die Service-Hotline besetzt? Um diesen Situationen vorzubeugen sollte man auch einen Servicecheck des Wunsch-Brokers machen. Hierbei können verschiedene Vergleichsseiten im Internet oder auch Erfahrungsberichte sehr nützlich sein. Allerdings gilt, dass man sich hier niemals auf die Meinung eines Einzelnen verlassen sollte.

Welche Zusatzleistungen werden angeboten?

Gerade für aktive Trader ist diese Frage sehr wichtig, denn ohne Realtime-Kurse und einen News-Service können keine guten Ergebnisse erzielt werden. Stellt ein Broker diese Services nicht kostenlos zur Verfügung sollte man den Anbieter wechseln. Häufig bieten Online Broker so genannte Demoversionen an, mit deren Hilfe man probeweise spekulieren kann. Hierbei kann man kein Geld verlieren, aber man kann die verschiedenen Services der einzelnen Broker einmal ausprobieren.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Wahl des richtigen Brokers von vielen verschiedenen Faktoren abhängig ist. Gerade für Trader, die planen aktiver zu handeln, ist ein Wechsel zu einem anderen Anbieter häufig ein guter Schachzug. Zudem hängt die Wahl des Mittelsmanns auch von den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen ab. Wer nur ab und zu spekuliert, viel Beratung wünscht und auf dem deutschen Markt aktiv sein möchte, der ist mit der eigenen Hausbank bestens beraten. Für aktive Trader gilt, dass man genügend Informationen über die einzelnen Broker sammeln muss, bevor man eine gute Entscheidung treffen kann. Häufig wird auch empfohlen, dass man als aktiver Trader mehr als nur einen Trader braucht, gerade wenn man auf verschiedenen Märkten handeln möchte. Auch die Entscheidung mit welcher Art von Wertpapieren man handeln möchte, hat großen Einfluss auf die Wahl des richtigen Brokers oder die Anzahl der verschiedenen Broker, die man wählt.